Wenn die Entscheidung ins Pflegeheim zu ziehen einmal getroffen ist, dann muss im nächsten Schritt ein gutes und geeignetes Altenpflegeheim für den Angehörigen gefunden werden.
Sucht man einen Pflegedienst in Hamburg, kann man dabei die verschiedensten Einrichtungen oder auch ambulante Anbieter finden, die in Qualität und Angebot deutlich variieren können.
Dabei das Passende für den Pflegebedürftigen zu finden, kann zu einer kniffligen Aufgabe werden.
Die folgenden Punkte sollten Sie auf jeden Fall beachten, wenn Sie sich nach Pflegeeinrichtungen für Ihren Angehörigen umsehen. Sie können helfen, die unterschiedlichen Pflegeheime bezüglich der Qualität richtig einzuschätzen und so dem Pflegebedürftigen eine bestmögliche Behandlung zu bieten.

Während Gesprächen mit potenziellen Einrichtungen sollten Sie darauf achten, wie viel das Pflegepersonal über den Pflegebedürftigen, seine Biographie, Vorlieben und Gewohnheiten wissen möchte.
Je interessierter sich das Personal an Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen zeigt, desto besser ist meistens auch die Pflege dort. Denn Informationen über den Bewohner sind essentiell, um ihn zu verstehen und bestmöglich auf ihn eingehen und pflegen zu können.

Ist die Wahl des Pflegeheims einmal gefallen, sollten Sie bei Ihren Besuchen weiterhin den Zustand Ihres Angehörigen beobachten, denn auch hier lassen sich Anzeichen für Mängel bei der Pflege feststellen.

Zunächst ist es wichtig, auf das Gewicht des Pflegebedürftigen zu achten. Verliert Ihr Angehöriger an Gewicht, sodass möglicherweise Hosen oder Gürtel schon nicht mehr passen, kann dies ein Anzeichen für eine mangelhafte Pflege sein.
Besonders bei Patienten mit Schluckbeschwerden ist viel Unterstützung beim Essen notwendig und ein Gewichtsverlust des Pflegebedürftigen kann dabei ein Warnsignal sein, dass sich das Pflegepersonal nicht genug kümmert.

Auch ständige Müdigkeit Ihres Angehörigen kann ein Anzeichen für mangelnde Pflege sein, da sie dadurch ausgelöst werden kann, dass der Patient nicht genug Flüssigkeit bekommt. Fragen Sie bei Bedenken das Personal und stellen Sie sicher, dass Ihr Angehöriger mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag bekommt, da dies die empfohlene tägliche Menge für ältere Menschen ist.

Auch auf die Liegeposition sollten Sie ein Auge behalten. Liegt der Pflegebedürftige nur auf dem Rücken oder immer auf der gleichen Seite, kann dies ein Warnsignal für mangelnde Zuwendung sein und das Risiko für Druckgeschwüre merklich erhöhen.

Mit diesen Tipps dürfte es Ihnen leichter fallen, potenzielle Pflegeheime besser einschätzen zu können und so Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen die beste Behandlung zu ermöglichen. Und auch wenn die Suche nach einem passenden Pflegeheim knifflig erscheint – Ihr Angehöriger wird es Ihnen danken!

Wie wohnt man im Alter?

19. März 2012

Mit zunehmendem Alter stellt sich immer mehr die Frage, wie und wo man weiterwohnen möchte. Ist meine derzeitige Wohnsituation immer noch ideal für mich? Oder ist sie in meiner derzeitigen Lage mehr Last? Wie kann ich mich entlasten, was für Alternativen gibt es für mich?

Derzeit leben mehr als 75 Prozent der über 80-jährigen in ihrer privaten Wohnung oder ihrem Haus. Das ist verständlich, denn die eigenen Wände geben Sicherheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Und das will keiner missen. Oft ist man auch in dem Viertel verankert, in dem man lebt, man kennt die Umgebung. Familie, Angehörige und Freunde sind oft in direkter Nähe und sorgen für den sozialen Austausch. Doch was tun, wenn die körperlichen Einschränkungen und Gesundheitsprobleme, die im Alter auftreten, die Haushaltsführung mehr und mehr zur Last werden  und Alltagsbewältigungen schier unmöglich erscheinen lassen?

Generell muss das nicht sofort ein Grund zum Umzug sein. Fragen Sie sich, was Ihnen an ihrer momentanen Wohnsituation Schwierigkeiten bereitet, und informieren Sie sich, was Sie dagegen tun können. Lassen Sie Änderungen vornehmen, die sich an ihr Leben anpassen. Sorgen Sie dabei auch vor, spielen Sie in Gedanken durch, was auch später aktuell sein könnte, um bestimmte Gefahren nicht erst aufkommen zu lassen. Seien Sie ehrlich zu sich. Wie schätze ich mich ein? Was kann ich noch, was kann ich nicht mehr so gut wie früher? Wie kann ich mein zu Hause auf meine neuen Bedürfnisse anpassen? Stellen Sie sich mindestens alle zwei Jahre diesen Fragen, es wird Ihnen Sicherheit geben. Bitte beachten Sie, dass Wohnungsanpassungen oft eine Erlaubnis brauchen und sehr teuer werden. Lassen Sie sich hierfür gründlich und gut, am besten von neutralem Fachpersonal, beraten.

Wenn die eigene Wohnung mehr zur Belastung wird, ist es ratsam, sich nach einer Alternative umzusehen. Das muss nicht grundsätzlich das oft kritisierte Altersheim sein. Vielleicht tut es schon ein Umzug in eine kleinere, geeignetere, altersgerechtere Wohnung im selben Viertel. Es gibt aber auch sehr viele andere schöne Beispiele, wie abenteuerlustige, aktive oder auch ruheliebende Senioren wohnen können, ohne sich einzuschränken. Seien Sie offen. Das könnte ihr Leben von Grund auf verändern. Und vor allem: Bereichern.

Ich möchte Ihnen kurz einige Beispiele vorstellen:

Hausgemeinschaften: Es gibt Genossenschaften, die Häuser mit Wohnungen/ Zimmern kauft, und diese altersgerecht für ältere Menschen einrichtet und vermietet. Die Wohnungen/ Zimmer geben Ihnen genug Privatsphäre und Unabhängigkeit und durch gemeinsam genutzte Terrassen, Innenhöfe oder Gemeinschaftszimmer lassen sich schöne soziale Kontakte pflegen.

Alterssiedlungen: Diese bestehen aus mehreren Kleinwohnungen mit einem  Alters- oder Pflegeheim in direkter Nähe. Dort können Sie beispielsweise eine regelmäßige Mahlzeit zu sich nehmen und im Falle eines Vorfalls kann rasch Hilfe geholt werden.

Seniorenwohngemeinschaften: WGs für Senioren sind eine moderne und gesellige Alternative. Wie in den studentischen WGs hat jeder sein eigenes Zimmer, man teilt sich Wohnzimmer und Küche. Gemeinsam wird der Alltage geplant, wer putzt wann, wer geht heute einkaufen usw..

Mehrgenerationenhäuser: Die Idee hinter diesen Häusern ist, dass durch das Zusammenleben  der verschiedenen Generationen der generationsübergreifende  Dialog gefördert werden soll. Oft sind die Häuser durch private, kirchliche oder kommunale Initiativen entstanden und ähnlich der Senioren WGs hat hier auch jeder sein Zimmer und somit seine Rückzugsräume. Meistens gibt es eine gemeinsame Terrasse oder einen Garten und Gemeinschaftsräume, die man zusammen benutzt und das Zusammenleben bereichert. Die Gemeinschaft funktioniert durch das Prinzip Nachbarschaftshilfe.

Betreutes Wohnen: Wer lieber mehr für sich ist und kein Bedürfnis nach großem Austausch ist, für den kann betreutes Wohnen eine  gute Alternative sein. Umziehen ist dafür nicht nötig, das heißt, man bleibt in seiner eigenen Wohnung und bekommt tägliche Unterstützung  von privatwirtschaftlichen, kommunalen oder kirchlichen Trägerschaften.

Umzugshilfen

Um den Umzug so bequem und sicher wie möglich über die Bühne zu bringen, gibt es Seniorenumzugsservices, die Umzüge speziell für die Bedürfnis älterer Menschen organisieren und realisieren.

Die Anzahl der unbesetzten Pflegestellen in Deutschland ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Gleichzeitig ist es immer schwieriger geworden jungen Nachwuchs im Bereich der Pflegedienstleistungen zu gewinnen. Um diesen Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren wird schon seit Jahren auf Pflegepersonal und Haushaltshilfen aus Osteuropa zurückgegriffen.

Die Leistungen der meist aus Polen stammenden Pflegekräfte sind in Deutschland schon lange nicht mehr wegzudenken. Für Senioren oder Pflegebedürftige welche die Pflegehilfe aus Osteuropa in Anspruch nehmen ist dies zudem auch eine finanziell bessere Lösung als die zum Teil sehr teuren Pflege- und Seniorenheime. Hier kommt man schnell auf über 3000 Euro pro Monat pro Person. Für ein Ehepaar z.B ist dies finanziell meist nicht mehr bezahlbar.

Eine polnische Haushaltshilfe hingegen kann ab 1500 Euro im Monat eingestellt werden und der Senior oder Pflegebedürftige hat die Sicherheit, dass 24 Stunden jemand vor Ort ist der in einer Notsituation Hilfe leisten kann. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass der zu betreuende in seinen eigenen vier Wänden bleiben kann. Natürlich sollte bei schweren Pflegefällen unterstützend ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen werden. Diese Leistungen sind vollkommen legal sofern die polnische Pflegekraft in Ihrem Heimatland angestellt ist. Ihre Sozialabgaben und Versicherungsbeiträge entrichtet diese dann in Polen.

Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca 150.000 Haushalte diese Leistungen zurzeit in Anspruch nehmen.

Umzugscheckliste online

27. September 2011

Bei der Umzugsvorbereitung gibt es eine Vielzahl von Dingen zu berücksichtigen, um den Umzug stressfrei und reibungslos zu gestalten. Ein Großteil unserer Kunden steht alleine vor dieser Aufgabe. Aus diesem Grund stellt der Seniorenumzugsservice Ihnen eine Checkliste zur Verfügung, die Ihnen bei der Umzugsplanung helfen soll. Sie ist speziell an die Anforderungen eines Seniorenumzugs angepasst. Zudem können Sie dieser entnehmen, welche Arbeiten wir auf Wunsch für Sie übernehmen.

Sie können die Checkliste unter der Rubrik Umzugscheckliste angucken und ausdrucken.

Über Ergänzungen und Anregungen zur Checkliste würden wir uns freuen. In den kommenden Wochen möchten wir unser Angebot für Sie erweitern. Zukünftig können Sie Ihren Umzug vorab über unsere Homepage kalkulieren lassen. Nachdem Sie alle nötigen Informationen eingetragen haben, lassen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot per E-Mail zukommen.

Senioren-Blog

1. September 2011

Senioren-Blog und Informationsplattform des Seniorenumzugsservice

Liebe Besucher der Homepage des Seniorenumzugsservice, wir möchten Sie auf unserem Senioren-Blog herzlich willkommen heißen.

Unser Service für Senioren und ältere Menschen

Als Umzugsunternehmen für die Generation 50plus sind wir stets darum bemüht unser Angebot und unseren Service für Sie zu erweitern. Oftmals besteht bei unseren Kunden der Wunsch, dass ihnen bei ihrem Umzug über den reinen Transport der Möbel hinaus weitere Hilfestellungen und Informationen angeboten werden.

Als Umzugsunternehmen für Senioren haben wir in den vergangenen Jahren etwa eintausend Umzüge in Seniorenresidenzen, Seniorenheime, Pflegeheime, Einrichtungen des betreuten Wohnens oder seniorengerechte Wohnungen durchgeführt. Diesen Erfahrungsschatz und die dabei erworbenen Erkenntnisse möchten wir Ihnen zur Verfügung stellen.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden unter dieser Rubrik eine Informationsplattform für unsere Kunden und ihre Angehörigen bereitzustellen. Hauptsächlich werden Sie hier zukünftig Artikel und Beiträge zu den Themen Umzug und Wohnen im Alter finden. So besteht die Möglichkeit sich schnell und einfach vor einem Umzug darüber zu informieren, was es alles bei einem Umzug zu bedenken gibt, aber auch welche empfehlenswerten Seniorenwohnanlagen, Senioreneinrichtungen und Seniorenresidenzen in und um Hamburg zu finden sind, welche Anlaufstellen es im Bereich barrierefreies Wohnen gibt und vieles mehr.

Informationen für und Mitgestaltung von best agern

Damit unser Senioren–Blog keine reine Informationsplattform bleibt, sondern daraus langfristig ein lebhaftes Gesprächs- und Diskussionsforum entsteht, sind Sie herzlich dazu eingeladen an diesem mitzuwirken. Sie haben die Möglichkeit Kommentare zu vorhandenen Artikeln und Beiträgen zu posten, selber auf interessante Artikel von anderen Internetseiten hinzuweisen oder sich über Erfahrungen zu bestimmten Themen auszutauschen.

Das Team vom Seniorenumzugsservice Hamburg wünscht Ihnen viel Spass mit diesem Blog